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  • Flash goes 3D

    Geschrieben am Juli 9th, 2010 dirk.fehse Keine Kommentare

    Seit Jahren entwickelt die mächtige Community um Flash auf der Basis der objektorientierten Programmiersprache ActionScript 3.0, die mit dem Flash-Player 9 vor einigen Jahren von Adobe veröffentlicht wurde, 3D-Frameworks, die Flash in die dritte Dimension katapultiert haben. Diese Frameworks basieren auf reinem AS3-Code, da es keine andere (einfache) Möglichkeit gibt, den Funktionsumfang von Flash zu erweitern. Durch die hohe Ausführungsgeschwindigkeit, werden hier beachtliche Ergebnisse erreicht, zusätzlich befeuert durch neue native Formate (z.B. Vector) im Flash-Player 10, was bereits vom allseits bekannten 3D-Framework Away3d in der neusten Version 3.5.0 umgesetzt wird, ein enormer Geschwindigkeitsvorteil.

    Auf Basis dieser Tatsache, lassen sich ohne zusätzliche Plugins, “nur” mit dem Flash-Player, beeindruckende interaktive 3D-Erlebnisse erzeugen.

    Die aktuell wichtigsten 3D-Flash-Frameworks sind:

    Bis auf das zuletzt genannte Alternativa sind alle Plattformen OpenSource und damit frei erhältlich. Aktuell scheint unter den OpenSource-Frameworks Away3D die Nase vorne zu haben, bedingt durch die fortschrittliche Umsetzung des Vector-Datentyps und eine äußerst ausführliche Dokumentation.

    Dass wir hier erst am Anfang einer spannenden Entwicklung sind, zeigt die Ankündigung von Adobe, dass auf der nächsten MAX-Konferenz einiges von Adobe erwartet werden kann. Denn nur dann kommt das Thema komplett zum Fliegen, wenn Adobe sämtliche wichtigen 3D-Features nativ in den Flash-Player integriert, was einen unglaublichen Performance-Boost auslösen wird.

    Wie immer, es bleibt spannend, vielleicht stehen wir mit werkraum nun nach 10 Jahren interaktive 3D-Medien endlich vor dem Durchbruch im Web… wir warten schon sehr lange darauf…

  • TYPO3 meets Magento

    Geschrieben am Juni 22nd, 2010 Peter.Rauber Keine Kommentare

    Immer häufiger werden wir bei werkraum nach einer Shoplösung gefragt. Und dabei soll der Shop meist mit individuellen Funktionen versehen werden, was die Flexibilität von TYPO3 wünschenswert macht. Bisher griffen wir daher immer zur TYPO3-Shop-Extension „commerce“, deren Entwicklung leider nicht sehr schnell voranschreitet (wenn überhaupt).

    Auf der anderen Seite ist Magento in aller Munde und gehört sicherlich zu den führenden Produkten im Bereich Shopsoftware. Auch ich wurde kurz nach der Installation ein Fan dieses Shopsystems. Das durchdachte Attributesystem sorgt für gute Flexibilität. Durch den Bekanntheitsgrad von Magento ist die Anbindung an Payment-Provider gewährleistet. Alles Probleme, die uns bisher immer viel Arbeit bereitet haben.

    Eine moderne Website mit Shopbereich wird aber erst richtig interessant, wenn diese beiden Systeme ineinander greifen und der Besucher gar nicht wahrnimmt, ob er nun im Shopbereich oder auf „normalen“ Inhaltsseiten surft. Als CMS kann Magento natürlich nicht annähernd soviel leisten wie TYOP3. Umgekehrt gibt es in TYPO3 derzeit kein vergleichbar mächtiges Shopsystem. Was bleibt uns nun?

    • Wir nutzen TYPO3 und die dort vorhandene (weniger mächtige) Shopfunktionalität, können jedoch alles aus einem Guss darstellen.
    • Wir nutzen ausschließlich Magento, haben eine mächtige Shopsoftware, jedoch machen wir Abstriche bei den Möglichkeiten, Inhalte zu präsentieren. Also auch keinen Blog, keine Bildergalerien, …
    • Wir nutzen beide Systeme parallel und nehmen in Kauf die Inhalte nicht „mischen“ zu können.

    Keine dieser Alternativen macht mich hierbei glücklich. Zum Glück hat die Firma flagbit aus Karlsruhe die Extension „typogento“ entwickelt, die neue Möglichkeiten eröffnet.

    Nun ist es möglich, gezielt Magento-Inhalte (genannt Blöcke) als Inhaltselemente (FrontEnd-Plugins) auf TYPO3-Seiten zu platzieren. Die Idee dahinter ist, dass die Shop-Inhalte von der Magento-Engine gerendert werden und dann fertiger HTML-Code an TYPO3 geliefert wird. Jedoch voll integriert, ohne Frames oder dergleichen.

    Die Idee ist super. Wenn man die ersten Installationshürden überwunden hat, kommt man auch zum versprochenen Ergebnis: Shopinhalte und TYPO3-Inhaltselemente können zu einer Hybrid-Seite gemischt werden. Wunderbar.

    Aber ganz zufrieden bin ich damit noch nicht. Derzeit arbeitet werkraum an einem Shop, der ein ausgefeiltes Navigationskonzept vorsieht, welches mit den Standard-Magento-Mitteln nicht abbildbar ist. Darüber hinaus wird es einen Produktkonfigurator geben und die Produkt-Attribute sollen teilweise nicht mehr aus einfachen Werten wie „Länge = 15cm“, „Hersteller = abc“, … bestehen, sondern selbst weitere Daten enthalten. Produkt-Attribute brauchen weitere Felder. Beispielsweise soll es ein Attribut „Region“ geben, die Auskunft über die Herkunft des Produktes gibt. Dabei sollen Bilder der Region, Texte, Links, … dargestellt werden. Der Einsatz von typogento liefert hierfür nicht die Lösung. Sicherlich kann man Magento selbst diesbezüglich erweitern, diesen Ansatz verfolgen wir jedoch nicht. Aus meiner Sicht ist es erstrebenswert, Shop-Objekte (Produkte, Attribute, Warenkorb) von Magento zu erhalten und dann diese in TYPO3-Extension weiterzuverabeiten und auszugeben. Damit hätte ein TYPO3-Entwickler seine gewohnte Freiheit und Flexibilität, müsste die Shopfunktionalität jedoch nicht neu implementieren.

    typogento lieferte mir den Ansatz dazu. Durch erzeugen einer Instanz des „Mage“-Objektes durch inkludieren der notwendigen PHP-Files aus der Magento-Installation hat man genau dieses Ziel erreicht. Nun können auf TYPO3-Seite im TCA neue Tabellentypen angelegt werden, deren Datensätze Bezug auf Magento-Attribute nehmen und somit ist es ein leichtes Attribute von reinen Primitiven zur Objekten zu „befördern“. Erste Ergebnisse werden demnächst sichtbar werden. Ich werde berichten….

  • AIR-Verwaltungstool für die freie Hochschule Freiburg

    Geschrieben am Juni 17th, 2010 Thomas.Fricke Keine Kommentare

    Für die Freie Hochschule für Grafik Design und Bildende Kunst e.V. in Freiburg entwickelt werkraum ein Verwaltungstool auf Basis von Adobe’s AIR in der aktuellen Version 2.
    Bei der Entwicklung kam der neue Flex 4 SDK zum Einsatz, welcher mit neuen Komponenten für neue Möglichkeiten bei der Entwicklung sorgt.

    Die Verwaltungssoftware besteht zum Einen aus einem lokalen AIR-Client, welcher auf dem Verwaltungsrechner installiert wird. Dieser Client beherbergt das User Interface und die Funktionen, die zur Darstellung und Verwaltung der Daten notwendig sind.
    Auf der anderen Seite befindet sich ein PHP-Server mit installiertem Zend-Framework. Über das AMF-Protokoll verbindet sich der Client zum Server und behandelt Datenabfragen wie z.B. das Lesen aus bzw. Schreiben in die dort installierte MySQL-Datenbank.

    Kernfeatures der im Flash Builder 4 umgesetzten Software sind:

    • die effiziente Verwaltung von Personen, die im Kontakt zur Schule stehen (hauptsächlich Studenten)
    • Kategorisierung von Personen in die diversen Studiengänge, Kurse usw.
    • den Kontakt via E-Mail an einzelne Personen, Personengruppen, ganze Semester oder Fachbereiche
    • das Verwalten und Ausdrucken von Studienbescheinigungen für die Semester, die ein Student absolviert hat

    Eine besondere Anforderung an die Anwendung war die Unterstützung von Office-Dokumenten (z.B. OpenOffice) für den Druck von Studienbescheinigungen, da das bisher dafür genutzte Serienbrief-System beibehalten werden sollte.
    Um aus der AIR-Anwendung heraus Serienbriefdokumente drucken zu können, liefert der Client bei der Installation ein Dummy-Exemplar eines Office-Dokuments mit, welches die statischen Inhalte und die dynamisch befüllbaren Felder enthält. Im Client wird bei Bedarf dynamisch eine dem Office-Dokument als Datenquelle zugewiesene CSV-Datei mit den im Client ausgewählten Inhalten erzeugt und mit den ab AIR 2 vorhandenen neuen File-Funktionen – hier: openWithDefaultApplication() – wird das Serienbriefdokument mit der Standardanwendung des jeweiligen Benutzers/Betriebssystems geöffnet.

    Diese Funktion ist besonders praktisch, weil sie den Nutzer in keine Softwareabhängigkeiten drängt: der Druck der Dokumente funktionierte im Test sowohl mit Microsoft Word als auch mit OpenOffice Writer.

    Weitere Features, wie z.B. die Verwaltung der schulinternen Bibliothek und die Integration eines automatischen Updatemechanismus, sind geplant.

  • Neue Typo3-Site von werkraum geht online

    Geschrieben am Juni 13th, 2010 dirk.fehse Keine Kommentare

    In Zusammenarbeit mit Peter SCHMIDT´S Büro für erfolgreiche Kommunikation wurde von werkraum die Website  http://www.spielmanns-lokschuppen.com umgesetzt. Als Basis kam zum wiederholten Male Typo3 zum Einsatz. Mit einer Webcam wird der gesamte Bauprozess auf der Website dokumentiert, bis im Herbst 2010 die Spielmann-Gruppe den Lokschuppen beziehen wird.

    • Typo3 Website - Lokschuppen
    • Typo3 - Website - Lokschuppen
  • Droht Apple Kartellverfahren?

    Geschrieben am Mai 4th, 2010 dirk.fehse Keine Kommentare

    Mit Freude haben wir vernommen, dass das FTC und das US-Justizministerium unter Umständen eine Wettbewerbsverfahren gegen Apple einleiten wird. Es geht hierbei darum, dass Apple vorgeworfen wird, mit den neuen Bestimmungen für ihr im Sommer kommendes iPhone OS 4.0, ein geschlossenes System auf den Markt zu bringen, was den Wettbewerb entscheidend beeinflussend könnte, da Firmen wie Adobe nicht mehr in der Lage wären, für das System Anwendungen (Apps) herzustellen.

    Kern des Problems ist das neue Feature von Adobe Flash CS5, mit dem es sehr einfach möglich ist (noch!), Flash-Anwendungen auf das iPhone oder iPad zu veröffentlichen. Diese Möglichkeit würde nach der Veröffentlichung des iPhone OS 4.0 nicht mehr bestehen, was vor allem in der Flash-Szene als äußerst ärgerlich empfunden wird, da für die Plattform nicht mehr direkt produziert werden könnte. Als Alternative stünde nur noch das recht komplexe Objectiv-C von Apple zur Verfügung, was für viele Flash-Entwickler fast ein kompletter Neuanfang bedeuten würde, zudem ein Einstieg in einer äußerste spezielle Programmiersprache.

    Ab jetzt drücken wir der FTC bzw. dem US-Justizministerium ganz feste die Damen, dass das Verfahren sehr bald eingeleitet wird. Aktuell rechnet man mit einer Reaktion in etwa einer Woche! ES BLEIBST SPANNEND! :)

    Quellen:

  • Arbeiten an Papervision3D 3.0 haben begonnen

    Geschrieben am Oktober 15th, 2009 dirk.fehse Keine Kommentare

    git & papervision3D 3.0

    Nach dem Ausscheiden von Ralph Hauwert aus dem Papervision3D-Team, dem Hauptentwickler von PapervisionX, wurde heute bekannt gegeben, dass dieses Erbe nun angetreten wurde. PapervisionX war als Papervision3D für den neuen FlashPlayer 10 vorgesehen und wir nun vom Team als Papervision3D 3.0 fortgeführt.

    Neu hierbei ist dass der Code und damit das gesamte SVN nicht mehr bei Google, sondern bei GIT liegt. Damit bekommt die Community einen noch besseren Einblick in das was hinter den Kulissen passiert, wir sind gespannt.

    Aktuell ist Version 3.0 noch im Alpha-Stadium, also noch weit weg vom produktiven Einsatz. Wir sind aber schon jetzt sehr gespannt, was die sich bezüglich der Performance ändern wird.

  • Flash-Player 10.1 für viele Plattformen

    Geschrieben am Oktober 5th, 2009 dirk.fehse Keine Kommentare

    Wie Adobe heute verkündet hat, wird die nächste Version des Flash-Players mit der Versionsnummer 10.1 nun für die unterschiedlichsten Plattformen auf einer Basis existieren. Für die Betriebssysteme Windows, Linux und MacOS X und die mobilen Systeme Windows Mobile, Palm WebOS, Android, RIMs Blackberry-Betriebssystem und Symbian wir es eine einheitliche Runtime geben. Bisher kam auf mobilen Geräten vor allem Flash Lite, eine abgespreckte Version von Flash zum Einsatz.

    Durch das Update besteht nun die Möglichkeit, mit einer Flash-Anwendung mobile und stationäre User zu erreichen. Zudem wird die Produktion von RIA erheblich erleichtert und beschleunigt. Flash baut damit seinen Vorsprung vor konkurrierenden RIA-Systemen aus und unterstreicht die Strategie von werkraum, weiterhin auf diese Plattform zu setzen, auch im Bereich von interaktiven 3D-Anwendungen.

    Quelle: Golem.de

  • Flash on the Beach dieses Jahr leider verpasst

    Geschrieben am September 27th, 2009 dirk.fehse Keine Kommentare

    Die Creme de lá Creme der Flash-Szene hat sich mal wieder im schönen Brighton in Südengland zusammengefunden, um über Neuerungen auf Basis der Flash-Plattform zu berichten. Dieses Jahr konnten wir leider aus Zeitgründen nicht an der Konferenz teilnehmen, besonders bitter, da es quasi nur Highlights gab, egal ob von Ralph Hauwert, Joa Ebert oder Lee Brimelow, einfach umwerfend, was in einem Jahr passiert ist und wie enorm sich die Plattform weiterentwickelt hat.

    Als kleiner Wermutstropfen hier immerhin der Trailer zu Flash on the Beach 2009:

    http://www.flashonthebeach.com/

  • 3D-Visualisierung für LTW Intralogistics

    Geschrieben am Juni 14th, 2009 dirk.fehse Keine Kommentare

    Für das in Wolfurt ansässigen LTW Intralogistics GmbH wurde eine weitere 3D-Visualisierung einer bereits im Bau befindlichen Anlage der ZIZALA Lichtsysteme GmbH durchgeführt. Die Herausforderung besteht bei LTW-Projekten immer in der enorm hohen Komplexität und Menge der CAD-Daten. Wiedereinmal hat sich die jahrelange Erfahrung von werkraum im Bereich der 3D-Visualisierung ausgezeichnet, da das Projekt schnell und in der von werkraum bekannten hohen Qualität umgesetzt werden konnte.

  • Typo3-Fotosite geht online

    Geschrieben am Juni 2nd, 2009 dirk.fehse Keine Kommentare

    Alice Jessica Hath » people [ Fotografie - Make Up Design ]Für die Fotografin Jessica Alice Hath entwickelt werkraum auf Basis von Typo3 in Zusammenarbeit mit der know idea GmbH die Website http://www.alice-foto.de/. Mit der von werkraum entwickelten Typo3-Fotogalerie-Erweiterung kann jede Thumbnail-Seite individuell gestaltet werden. Somit kann jede Galerieseite individuell variiert werden, was mit herkömmlichen Galerieerweiterungen nicht möglich ist.